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Einkünfte aus Obercastroper-Dorffest helfen Not lindern

Dorffest

Obercastroper Dorffest – ein Fest für alle. Erlös aus 2007 war eine spürbare Hilfe für die Behinderten und Bedürftigen in Deutschland und Rumänien. Erster Erlös 1992 für die Leprakranken von Bischof Rettler im Lepradorf Pirapitingui bei Sao-Paulo

In den 80er Jahren wurde von der Bauernschaft in Obercastrop der Gedanke eines Dorffestes geboren.

Doch wie es in der Geschichte so geht, konnte zunächst keiner seinen Mut und die Arbeitsbereitschaft fassen und die Idee in die Tat umsetzen. Wir taten es....

Hinter der Grenze, südlich dieser Ortsgemeinde, hat ein ehemaliger dieser Bauernmannschaft Absatzprobleme in einer ähnlichen Veranstaltung, nämlich mit den Versteigerungen von ländlichen Antiquitäten, die keiner mehr will.

Äußerst hilfsbereit waren christliche und politische Vereine mit fachlicher sowie wirksam helfender Unterstützung verfügbar. Wir wurden zu einer herzlichen und sehr partnerschaftlichen Gemeinschaft.

Das Ziel war, geführt vom Veranstalter – unserem Vorläuferverein - den Ertrag so hoch wie möglich zu erzielen und diesem einen vordringlichen mildtätigen Zweck zuzuführen. Der bekannte Bischof Rettler braucht dringend ein Operationshaus in der Nähe von Sao Paulo für seine Leprakranken. Das ist lebensnotwendig und zugleich für die Obercastroper ein überzeugender Zweck.

Kaufmännisches Denken setzte sich in den Köpfen der gesamten Hilfsliga in Bewegung um eine möglichst große Geldsumme, die Bischof Rettler in seinem Finanzpaket nach Pirapitingui mitnehmen sollte, zu erzielen.

Durch die Verschiedenartigkeit im Ideenreichtum, schlitzohrige Mentalitäten, kaufm. raffiniertes Denken und die vielen Programmideen kam schon aus dem Start heraus 1992 ein Erfolgsfest zustande. Die lokale Presse war eine gute Unterstützung und sorgte für gute Werbung. Zum Mittelpunkt des Tages fand der ökumenische Gottesdienst statt, durch den der harmonische Festcharakter für den ganzen Tag geformt und gefestigt wurde. Musikalische Vorträge und gute sowie passende Einzelleistungen wurden Inhalt des Tages. Aus dem Start heraus war dieses erste Dorffest ein großer Erfolg und festigte sich einen Platz im Geschehen der Obercastroper Gemeinschaft.

Das finanzielle Aufkommen für die Verwendung zugunsten der Leprakranken sehr erfreulich. Die Verursacher dieses positiven Gesamtbildes waren in erster Linie die schwunghaften Spendenbereitschaft, die gebührenfreien mitwirkenden Akteure und die Partner, die einen Großteil der Warenkosten übernahmen.

Vor kurzem, im Juni 2007, präsentierte sich schon zum 9. Mal das typisches Obercastroper Dorffest in einer erwachsenen Qualität, resultierend aus den Anfängen in 1992. Man sagt es sei zu einer Institution geworden. Die Geldmittel in diesem Jahr sind für verarmte und behinderte Kinder in Deutschland. Wieder sind die Spender sehr großzügig gewesen. Sogar wir die Veranstalter tragen die Arbeitslasten gern und sagen: “Es ist schön ein Obercastroper Dorffest zu veranstalten“. Aus diesem Grund sehen wir uns in zwei Jahren wieder Geprägt wird dieses Bild durch das liebenswürdige Mitgehen der Besucher, die dem Festgeschehen eine freundschaftliche sowie herzliche Note verleihen. Im Hinblick auf den mildtätigen Verwendungszweck bleibt die Nachbarschaft ein geduldiger Partner.
Dieser Meinung war neben anderen bedeutenden Persönlichkeiten aus Kirche und Politik auch Helge Schneider, der unser Dorffest gerne unterstützte.

 
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