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Hunger - Armut - Bildungsnotstand in Bardejov - Ostslowakei

Slowakei Bardejov-PostarkaSlowakei Bardejov-Postarka Armenviertel - Armut

1. Arbeit- und Ausbildungsräume für Schlosser und Schreinerei
2. Einrichtung einer Küche

Diese Projekte und die Menschen dort bedürfen noch weiterer finanzieller Hilfen.

Persönlicher Einsatz, der das Projekt möglich machte … da bin ich richtig, sagte Klaus Lammers …
Es besteht Finanzierungsnot! Doch durch eigenen Arbeitseinsatz wird das Projektfertigstellung möglich!
Klaus Lammers Elektriker- und Schlossermeister aus Grasberg bei Bremen fand unsere Homepage und sagte: “Da bin ich genau richtig!“
Kostendeckung durch Eigenleistung gesichert / Projektumsetzung kann beginnen

Es ist seine klare Entscheidung: „Ich fahre mit und arbeite drei Wochen im Projekt. Mit Projektarbeiten habe ich Erfahrung. Meine Motivation sind rein christliche Gründe“, sagte ganz locker der Elektriker- und zudem noch Schlossermeister Klaus Lammers aus Grasberg bei Bremen am Telefon. Alfons Lakenberg stutzte und reagierte sofort: „Nichts lieber als das“. Schon kurze Zeit drauf besuchte Alfons Lakenberg den furchtlosen Freiwilligen in Grasberg und fand nicht nur seine Idee, sondern auch Klaus Lammers pers. „richtig toll“. Es dauerte nicht lange und am 12.Januar 2007 war seine Nacht um 2:30 zu ende, es ging per Pkw nach Castrop-Rauxel und nonstop zum Düsseldorfer Airport. Schon am nächsten Tag begann der Ernst in Bardejov-Postarka. Durch seine Meisterprüfungen konnte Klaus Lammers alle Verantwortung für die Gefahren aus seiner vollzogenen Arbeit selbst tragen … das war eine der bedeutenden Grundlagen. Am 31.Januar 2007 kam er planmäßig zurück … psychisch gestärkt … nach erfolgreichem Einsatz. Der leitende SDB Pater Teodor und sein lieber Dolmetscher Pater Luigi: „Das war toll, solch einen problemlosen Projektablauf ist ein Geschenk für uns! Danke euch allen, Danke“!

Und was war geschehen? Die Großgarage von 6 x 8 Meter erfuhr eigenhändig von Klaus Lammers unter Mithilfe einiger handwerklich geschickter Zigeuner eine bautechnische Innengestaltung mit Decken und Wandbeschichtungen sowie Fenster und Böden, die diesen Großraum in einen vorzüglichen Arbeitsraum für Schlosser versetzte. Werkbänke, ein Schweißtisch mit Schweißgerät und Handwerkzeuge machten diesen Werkraum vollständig. Damit es an angelerntem Fachpersonal nicht fehlte, vollzog Klaus Lammers mit meisterlicher Strenge Ausbildungsmaßnahmen im Schlosserhandwerk.

Im Februar 2007 konnte der Schlosserwerkraum seiner Bestimmung übergeben werden.

Der vorbereitete Schreinerraum bedurfte einer Werkzeug- und Geräteausstattung, die für die Aufarbeitung der anliegenden Wohnsiedlung geeignet ist. Diesbezüglich planten wir mit einem örtlichen Fachgremium den Ausstattungsumfang und Platzierung der Arbeitsmaschinen. Anschließend sorgten wir für die Finanzierung der Gesamtanlage.
Die Prüfungen durch den Orden der Salesianer Ende 2007 ergab große Zufriedenheit mit der Funktionalität und dem Arbeitsergebnis beider Anlagen.
Die gegebene Situation vor Beginn unserer Hilfsmaßnahme

Projekt 1 Berufsausbildung:
Es ist beabsichtigt die Jugendlichen und berufslosen Älteren in Grundberufen zu trainieren. Vorgesehen sind die Berufe im Holzwesen und in der Schlosserei sowie im Sanitärwesen. Hierdurch soll den Betreffenden die fachliche Voraussetzung zur Aufarbeitung der desolaten Zustände in den eigenen Wohnungen und die Voraussetzung zum Erwerb des mindesten Lebensunterhaltes vermittelt werden.

Gem. einer Befragung durch die Salesianer am Ort, zu denen eine Vertrauensbasis gewachsen ist, sind mehr als 200 Bewerber an der Kenntnisübermittlung als ernsthaft interessiert zu beurteilen. Das theoretische Wissensmanko hat keinen spürbar verzögernden Einfluss auf den Übungsablauf, weil ausschließlich eine praktische Trainierung der Arbeitsvorgänge erfolgt.
Es stehen im Schulneubau ausreichend Raumanlagen zur Verfügung

Die Kosten lt. Finanzierungsplan betragen: ca. 42.000,00 €

… leere vorinstallierter Küche

Projekt 2: Kücheneinrichtung:

Für die Beköstigung fehlt in der Schule ein Ort, in dem die Kinder mit einer regelmäßigen und nahrhaften Mahlzeit versorgt werden können, für die Verarmten aus den Familien und für die Roma-Kinder ist eine gesunde Ernährung umso wichtiger.

Außerdem hat die Romasiedlung – aus einfachsten Plattenhäusern bestehend - nur einen größeren Raum für kulturelle und weiterbildende Veranstaltungen, an dem man auch gemeinsam essen kann. Um Fehl- oder Unterernährung der Kinder und Jugendlichen in Zukunft zu vermeiden, ist die Durchführung von Kochkursen für die Romafrauen sehr wichtig.
Bericht der Missionsprokur: All diese Möglichkeiten bleiben verschlossen, solange der Küchenraum nicht ausgestattet ist.

Die Kosten liegen für die Großküche incl. Installation um 14.000,00 €

Wir sahen unseren Auftrag
Ab hier sind wir gefordert … von den Salesianern Don Boscos in Bonn wurden wir zur Linderung dieses Notstandes dringend um Hilfe gebeten. Unser Herr Lakenberg mit unserem Finanzchef Martin Trottenberg unternahm einen Informationsbesuch und stellte dringenden Bedarf einer Unterstützungsleitung fest. Für die Berufsausbildung nachstehend als Projekt 1 und für die Ausstattung der Küche als Projekt 2 bezeichnet sind noch finanzielle Mittel erforderlich. Die Ausstattung ist rein praktisch und einsatzorientiert kalkuliert. Die Verwendung für den Zweck ist die Grundlage der Planung.

Legende
Im Nordosten der Slowakei, eingebettet in einer hügeligen Landschaft liegt die Stadt Bardejov mit 30.000 Einwohnern in dem 100.000 Einwohner umfassenden Bezirk Presov.
Etwa 3 Kilometer vom Zentrum von Bardejov entfernt befindet sich der Ortsteil Postarka. Hier leben in zwei bis vierstöckigen Reihenhäusern, die von der Stadt errichtet wurden, ca. 3.000 Verarmte und Angehörige der Roma-Ethnie, die, weitgehend sich selbst überlassen, während der kommunistischen Zeit hier sesshaft gemacht wurden. Die Gebäude und ihre Umgebung sind in einem sehr vernachlässigten Zustand. Oft leben auf 60 qm 10 bis 20 Menschen.
Man schätzt, dass 400 Kinder unter 12 Jahren und 300 Jugendliche bis zu 20 Jahren in diesem Gebiet ohne Schulbildung und ohne zweckmäßige Erziehung leben.
Bei den Bewohnern von Postarka liegt die Arbeitslosigkeit über 90 %. Viele Männer verdienen als Saisonarbeiter außerhalb der Stadt etwas zum Lebensunterhalt. Etwa 30% sind schwer alkoholabhängig. Mehrere Jugendliche sind aufgrund von Delikten (Drogenhandel, Diebstahl, Körperverletzung) inhaftiert worden. Die Ursache hierfür sind vornehmlich fehlende praktische berufliche Fähigkeiten. Es besteht hoher Bedarf in den Grundhandwerken der Holz- und Metallverarbeitung (Näheres im beigefügten Finanzierungsantrag).

Durch die Realisierung unsere Projektmaßnahme wurden die Anwohner in die Lage versetzt ihr Wohnumfeld selbstständig menschenwürdig zu gestalten.
Die zurückhaltende Einweisung zeigte schon nach kurzem ermutigende Erfolge.
Diese Menschen dort bedürfen weiterer finanzieller Unterstützung.

Foto-Dokumentation:
» Hunger – Armut – Bildungsnotstand in Bardejov - Ostslowakei

 
Video - Interview


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